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Individuelle Förderung und Kompetenzentwicklung in heterogenen Lerngruppen unter Berücksichtigung des Einsatzes der Bildungsdokumentation (IFoS)

IFoS

Projektlaufzeit: 01.01.2012 - 31.10.2017

Projektbeschreibung

Die Heterogenität der Schülerschaft ist in den letzten Jahren verstärkt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Dimensionen dieser Heterogenität sind bspw. das Geschlecht, die soziokulturelle Herkunft, individuelle Lernvoraussetzungen und das Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler. Repräsentative empirische Belege für Benachteiligungen im Bildungswesen haben insbesondere internationale Schulleistungsstudien wie IGLU, TIMSS und PISA erbracht – dabei richtete sich der Fokus unter anderem auf die Benachteiligung von Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Bildungspolitisch wird infolge der von Deutschland unterzeichneten UN-Behindertenrechtskonvention die inklusive Beschulung von Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf gefordert. Dies rückt die individuellen Lebens- und Lernausgangslagen der Schülerinnen und Schüler und eine hieran anknüpfende Schulpraxis stärker in den Fokus.

Das Projekt IFoS knüpft hier an; in diesem Rahmen wird die individuelle Förderung und Kompetenzentwicklung von Schülerinnen und Schülern in heterogenen Lerngruppen unter der Berücksichtigung des Einsatzes einer computergestützten Bildungsdokumentation, von pädagogischen Ansätzen  zur individuellen Förderung (z.B. Forder- und Förderbänder) und von Leistungsdaten untersucht. Dazu werden Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitglieder des multiprofessionellen Teams sowie die Schulleitung einer Hauptschule in Nordrhein-Westfalen längsschnittlich über vier Jahre befragt und begleitet, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie zielführend die hier genannten Ansätze und Instrumente im Sinne der individuellen Förderung sind.

Förderung

Reinhard Mohn Stiftung

Wissenschaftliche Leitung

Projektmitarbeiter

Veröffentlichung

  • Hornberg, S., Sonnenburg, N. & Buddeberg, M. (2016). Entwicklung, Implementation und Transfermöglichkeiten einer Bildungsdokumentation
    Zusammenfassung und Empfehlungen. Weiterführende Ergebnisse des Projekts IFoS (PDF)
  • Hornberg, S., Sonnenburg, N. & Buddeberg, M. (2015). Individuelle Förderung und Kompetenzentwicklung in heterogenen Lerngruppen unter Berücksichtigung des Einsatzes der Bildungsdokumentation (IFoS). Forschungsprojekt zur Umsetzung des Schulentwicklungskonzepts an der Hauptschule Nord.
    Dritter Zwischenbericht (PDF)
  • Hornberg, S., Sonnenburg, N. & Buddeberg, M. (2014). Individuelle Förderung und Kompetenzentwicklung in heterogenen Lerngruppen unter Berücksichtigung des Einsatzes der Bildungsdokumentation (IFoS). Forschungsprojekt zur Umsetzung des Schulentwicklungskonzepts an der Hauptschule Nord.
    Zweiter Zwischenbericht (PDF)
  • Hornberg, S., Sonnenburg, N. & Buddeberg, M. (2013). Individuelle Förderung in heterogenen Lerngruppen durch offene Schuleingangsphase in der Sekundarstufe I (IFoS). Forschungsprojekt zur Umsetzung des Schulentwicklungskonzepts an der Hauptschule Nord.
    Erster Zwischenbericht (PDF)

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

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