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Qualitative Forschungs- Und Interpretationswerkstatt

QFIW

Zielsetzung

Die Qualitative Forschungs- und Interpretationswerkstatt richtet sich an die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IADS sowie an alle Kollegeninnen und Kollegen und Gäste, die an Methoden und Methodologie Qualitativer Forschung interessiert sind. Sie bietet einen Arbeitszusammenhang, um empirisches Datenmaterial etwa im Rahmen von Qualifikationsarbeiten vor dem Hintergrund der jeweils eigenen Forschung und Methodenwahl gemeinsam auswerten zu können. Die Werkstatt versteht sich als methodenoffen. Allen Teilnehmenden soll ermöglicht werden, sich in unterschiedliche qualitative Verfahren einzuarbeiten bzw. bereits vorhandene Kenntnisse zu vertiefen. Eigenes Material in regelmäßigen Abständen einzubringen, ist dabei erwünscht, ohne verpflichtend zu sein. Im Vordergrund steht die gemeinsame und extensive Interpretation des Materials. Erörterungen des Forschungsdesigns zu Beginn einer jeden Sitzung sowie begleitende Diskussionen (meta-)theoretischer, methodischer, methodologischer und forschungsethischer Fragen, die sich aus dem jeweiligen Forschungszusammenhang ergeben, sind ebenso fester Bestandteil des Arbeitszusammenhangs.

Teilnahme

Die Arbeit erfolgt über die aktive Teilnahme und den partizipierenden Nachvollzug in praktischer Weise. Vorkenntnisse in Methoden und Methodologie sind willkommen, stellen aber keine Zugangsvoraussetzung dar. Teilnehmende, die ihre Forschung samt Datenmaterial zur Diskussion stellen möchten, können mit der Leitung einen Termin dafür abstimmen. Eine regelmäßige Teilnahme an der Werkstatt ist darüber hinaus insgesamt von allen gewünscht, um einen stabilen Arbeitszusammenhang gewähren zu können.

Ablauf

Die Werkstatt findet regelmäßig einmal im Monat mittwochs von 14.00 – 17.00 Uhr statt (siehe Termine). Zu Beginn sollen Anlage und Fragestellung des Forschungszusammenhangs kurz skizziert und diskutiert werden. Anschließend wird das empirische Material (etwa Transkripte oder Protokolle) der gewählten Methode folgend ausgewertet. Eine Woche vor dem Termin werden die Informationen zum Forschungsdesign (etwa anhand eines kurzen Exposés) sowie das zu interpretierende empirische Datenmaterial den Teilnehmenden per Mail zugesendet. Für eine Audioaufzeichnung zur Ergebnissicherung wird die Zustimmung der Teilnehmenden am Anfang einer jeden Sitzung erbeten.

Ort

Regulär im Konferenzraum des Dekanats EF50, 1.114/1.115, derzeit unter Pandemiebedingungen als Videokonferenz. Informationen dazu sowie etwaige Raumänderungen werden in der monatlichen Einladungsmail mitgeteilt.

kommende Sitzungen, i.d.R. am letzten Mittwoch im Monat von 14 - 17 Uhr:

 

2022

  • 01/2022 Roya Saadati Fashtomi (TU Dortmund): "Begegnung mit dem Fremden". Empirische Beobachtungen im Fach Praktische Philosophie aus rassismuskritischer Perspektive (AT)

  • 02/2022 Wibke Kleina (TU Dortmund): Neuzuwanderung als offene Entwicklungsaufgabe inklusiver Schul- und Unterrichtsentwicklung am Beispiel von Nordrhein-Westfalen 

  • 03/2022 Annika Schelling (Goethe-Uni Frankfurt): Die Unhintergehbarkeit von Paradoxien im pädagogischen Handeln – Zur Professionalität von pädagogischen Fachkräften in der Migrationsgesellschaft (AT)

  • 04/2022 Rahel Dina Kahlo (TU Dortmund): Was wissen LGBTQIA+-Lehrkräfte über Gender- und Queer Theory und wie beeinflusst das ihr subjektives Handeln? (AT)

  • 05/2022 Kathrin Termin (Goethe-Uni Frankfurt): Professionalisierung von Religionslehrkräften im digitalen Raum (AT)

  • 06/2022 Marion Peitz, Christiane Ruberg, Marie Zipp-Timmer, Thomas Geier und Magnus Frank (Dortmund): Professionalisierung von Lehrkräften im Beruf (AT)

  • 07/2022 (vorgezogener Termin: 13. Juli) Magnus Frank (Dortmund): Ruhrstadtgrundschule - Eine partizipative Schulethnographie (AT)

  • 08/2022 Johanna Egli (Zürich): Orientierungs-, Aushandlungs- und Aneignungsprozesse muslimischer Jugendlicher im Kontext ihrer islamischen Community in der Schweiz

 

---  zurückliegende Termine im Jahr 2021 ---

  • 11/2021 Philippe Marquardt (TU Dortmund): Entgrenztes Sicherheitswissen. Radikalisierungsforschung und -prävention als Herausforderung für die Erziehungswissenschaft (AT)

  • 10/2021 Lea Nathalie Heiligtag (TU Dortmund): Umgang mit Heterogenität in sozialpädagogischen Bildungsgängen – Kooperation und Beratung weiterentwickeln (AT)

  • 09/2021 Marie Zipp-Timmer (TU Dortmund): Umsetzung von transnationalen Bildungsgängen in Deutschland, am Beispiel von IB World Schools (AT)

  • 08/2021 Marcus Karl (Goethe-Uni Frankfurt): Diskriminierung durch Verfahren

  • 07/2021 Jan-Simon Zimmermann (TU Dortmund): Rekonstruktion erzieherischer Praxis in der Interaktion zwischen Lehrperson und Schülerinnen und Schülern im Unterricht (AT) 

  • 06/2021 Philippe Marquardt (TU Dortmund): Entgrenztes Sicherheitswissen. Radikalisierungsforschung und -prävention als Herausforderung für die Erziehungswissenschaft (AT)

  • 05/2021 Miriam Mathias (TU Dortmund): Zur Analyse biographischer Geschlechterkonstruktionen in einem Frauenleben im Übergang zur Moderne: Die Tagebücher der Fürstin Louise von Anhalt-Dessau (AT) 

  • 04/2021 Denise Büttner (Uni Duisburg-Essen): Sprachigkeit(en) im Deutschunterricht (AT)

  • 03/2021 Lea Nathalie Heiligtag (TU Dortmund): Umgang mit Heterogenität in sozialpädagogischen Bildungsgängen – Kooperation und Beratung weiterentwickeln (AT)

  • 02/2021 Marie Zipp-Timmer (TU Dortmund): Umsetzung von transnationalen Bildungsgängen in Deutschland, am Beispiel von IB World Schools (AT)

  • 01/2021 Benjamin Rensch (Goethe-Uni Frankfurt): Religion - Profession - Subjekt. Biographische Positionierungen angehender Pädagoginnen und Pädagogen im Diskurs (AT) 

Leitung

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

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