Neuer Beitrag von Beutel et al.: Demokratie als gelebte Schulqualität
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In dem Beitrag von Beutel et al. wird aufgezeigt, wie Demokratiebildung in Schulen des Deutschen Schulpreises (DSP) als Leitprinzip schulischer Qualität verankert ist. Thematisiert wird, dass „gute Schulen“ Demokratie nicht nur als Bildungsziel, sondern als gelebte Praxis verstehen – sichtbar in Unterrichtsqualität, Verantwortungskultur, Inklusion und Partizipation. Anhand von Beispielen, wie der Nelson-Mandela-Gesamtschule Bergisch Gladbach, verdeutlichen die Autor:innen, wie demokratische Schulentwicklung durch selbstbestimmte Lernzeiten, projektorientiertes Arbeiten und Service Learning realisiert wird. Zugleich wird herausgestellt, dass demokratiepädagogische Schulentwicklung auf kollegiale Kooperation, Reflexion und multiprofessionelle Zusammenarbeit angewiesen ist. Der Beitrag betont, dass Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe schulischer Entwicklung zu verstehen ist, die Lernmotivation, Selbstwirksamkeit und Verantwortungsübernahme stärkt. Abschließend wird gezeigt, dass die in den DSP-Schulen gewonnenen Erfahrungen nicht nur Impulse für Unterricht und Lernkultur liefern, sondern auch zentrale Anknüpfungspunkte für die Professionalisierung von Lehrkräften und die Verankerung demokratischer Schulqualität bieten.




