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Europaschulen in Nordrhein-Westfalen

EUS in NRW

Projektlaufzeit: 01.12.2011 - 31.12.2013

Projektbeschreibung

International wie national ist ein ausgeprägtes Interesse an der Befähigung von Heranwachsenden zur aktiven Teilhabe an und kompetenten Gestaltung von Europa zu beobachten. Dem Rechnung tragend, legte die Kultusministerkonferenz (KMK) im Mai 2008 eine überarbeitete Empfehlung ‚Europabildung in der Schule’ vor (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 08.06.1978 i.d.F. vom 05.05.2008), in der zentrale Elemente und Leitlinien dieses Bildungsauftrags dargestellt sind. Seit Sommer 2007 begann das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Entwicklung von Kriterien für das Auswahlverfahren von Schulen, die sich als Europaschule in Nordrhein-Westfalen zertifizieren lassen wollten. Im Herbst 2007 wurden die ersten Schulen als Europaschulen ausgezeichnet; bis Februar 2014 hat die eigens zu diesem Zwecke gegründete und beim Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen angesiedelte ‚Arbeitsgemeinschaft Europaschulen’ (ARGEUS) bereits 180 Schulen aller Schulformen entsprechend zertifiziert.

Vor diesem Hintergrund ist die Befragung von Europaschulen in Nordrhein-Westfalen einzuordnen, die unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Sabine Hornberg in Kooperation mit ARGEUS im Jahr 2012 durchgeführt wurde. An der Erhebung nahmen insgesamt 151 Europaschulen bzw. Europaschulbeauftragte (34 Berufskollegs, 17 Gesamtschulen, 65 Gymnasien, zehn Realschulen, drei Hauptschulen, 20 Grundschulen und zwei Förderschulen) teil (Vollerhebung). Inhaltlich orientierte sich die wissenschaftliche Begleitforschung an den für Europaschulen in Nordrhein-Westfalen gültigen, obligatorisch zu erfüllenden Kriterien: deutliche Ausrichtung des Schulprogramms am Europa-Profil, bilinguale Angebote, internationale Projekte und Projektpartnerschaften, vertiefte Auseinandersetzung mit europäischen Inhalten im Unterricht, erweitertes Fremdsprachenangebot sowie Evaluation des Profils als Europaschule und dessen Entwicklung. Ziel des Projekts ist es zu untersuchen, wie das Schulprofil „Europaschule“ im Schulalltag verankert ist, welche Schwerpunkte die Schulen setzen und an welchen Stellen Entwicklungsbedarf besteht.

Förderung

Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) Nordrhein-Westfalen (NRW)

Wissenschaftliche Leitung

Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter

  • Andreas Ehstand
     

Veröffentlichungen

  • Hornberg, S. & Sonnenburg, N. (2017). Empirische Befunde zu Europaschulen in Nordrhein-Westfalen. Zeitschrift für Internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik, 40 (4), 13–16.
  • Hornberg, S., Sonnenburg, N. & Buddeberg, M. (2017). Europa – (k)ein Thema in der Grundschule? In M. Radhoff & S. Wieckert (Hrsg.), Grundschule im Wandel (S. 127–138). Hamburg: Verlag Dr. Kovač.
  • Hornberg, S. & Buddeberg, M. (2014). Bericht zur Befragung von Europaschulen in Nordrhein-Westfalen (PDF)
  • Hornberg, S. & Buddeberg, M. (2014). Europaschulen in Nordrhein-Westfalen (PDF)

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

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